Aktuelles

Hier finden Sie einerseits Termine, Veranstaltungen, Artikel und Mitteilungen der LAGF sowie ihrer Mitgliedsverbände. Andererseits stellen wir Ihnen ebenfalls Informationen und News von Partnern zur Verfügung und Verlinken deren Artikel und Angebote.


Termine 2020

20.06.2020

27.5.2020

 

05.09.2020

24. Sächsischer Familientag in Coswig Abgesagt!

Fachtag „Müttergesundheit – Zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ Verschoben!

Tag der Sachsen in Aue - Bad Schlema Abgesagt!

30. Tag der Sachsen in Freital vom 10.09.21 -12.09.21




Aktuelles aus Sachsen


Berlin, 24.06.20


Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienverbände

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Familien müssen im Fokus stehen

Berlin, 24. Juni 2020 – Zum Start der am 01. Jul i 2020 beginnenden deutschen Ratspräsidentschaft fordern die in der AGF zusammengeschlossenen Familienorganisationen die Bundesregierung auf, die Familie in das Zentrum ihrer Tätigkeiten zustellen und die sogenannte Kindergarantie entscheidende Schritte voran zubringen.


„Die Corona-Krise hat in ganz Europa eindrücklich gezeigt, dass es die Familien sind, auf deren Basis Gesellschaft funktioniert“, so Daniela Jaspers, die Vorsitzende der AGF. „Während die Strukturen um sie herum zerbrachen, rückten die Familien zusammen und haben mit großen Anstrengungen vielfältige gesellschaftliche Grundfunktionen aufrechterhalten. Sie mussten jedoch zusehen, wie Rettungsschirme für Wirtschaftsbereiche aufgespannt wurden, während es für sie selbst auch finanziell immer enger wurde“, betont Frau Jaspers. „Betroffen waren dabei alle Bereiche des Familienlebens, unter anderem die Kinderbetreuung, Schule, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Pflege von Angehörigen.“

 

Die Familienorganisationen betonen, dass ein ganzheitlicher Blick auf die Bedarfe von Familien und auf alle Familienformen geworfen werden müsse. ...

Download
Pressemitteilung AGF
200624_PM_AGF_Start_EU_Ratspraesidentsch
Adobe Acrobat Dokument 61.2 KB

09.05.20


Ungerechte Belastung von Familien durch Steuern und Sozialabgaben – Horizontaler Vergleich deckt Schieflage auf

Familien in Deutschland sind von Armut bedroht. Der Deutsche Familienverband (DFV) und der Familienbund der Katholiken (FDK) legen dar, dass das selbst erwirtschaftete Einkommen durch Sozialabgaben bereits beim Durchschnittseinkommen nicht mehr zum Leben reicht.

 

(Berlin/Freiburg). Der Staat muss seinen Bürgern das nötige Mindesteinkommen zur Bestreitung ihrer Existenz belassen. Das wurde 1990 vom Bundesverfassungsgericht festgestellt. Mit dem Existenzminimum wird für jeden Menschen die gesellschaftliche Teilhabe gesichert. Einer Familie mit zwei Kindern und einem Jahreseinkommen von 35.000 Euro fehlen nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben bereits 270 Euro pro Monat am Existenzminimum. Mit jedem zusätzlichen Kind vergrößert sich die finanzielle Lücke. „Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Lage für Familien 2020 erneut verschlechtert“, sagt DFV-Präsident Klaus Zeh. „Durch eine familienblinde Abgabenregelung verschärfen die Sozialabgaben das Armutsrisiko von Eltern und ihren Kindern.“

 

Die seit Jahren enorme finanzielle Belastung von Familien durch Sozialabgaben zeigen der DFV und der FDK im Horizontalen Vergleich. Ihre Berechnungen gehen vom jährlichen Durchschnittsentgelt in Deutschland aus. Zusätzlich untersucht der Horizontale Vergleich Jahreseinkommen von 30.000 und 50.000 Euro sowie die Entwicklung über mehrere Jahre. „Der Horizontale Vergleich deckt die dramatische Ungerechtigkeit bei Sozialabgaben auf, mit der Familien zu kämpfen haben. Die Sozialversicherung muss endlich sozial werden“, so Zeh.


Dresden, 28.04.2020


Familienwohl in Corona-Zeiten - 10 Forderungen an die Politik

Eltern und Familien sind an ihrer Belastungsgrenze angekommen und einige bereits darüber hinaus, mit weitreichenden Folgen für sich und ihre Kinder.

 

Daher fordert die LAGF zur aktuellen Corona-Lage:

 

  1. Bei allen nächsten Entscheidungen im Freistaat Sachsen zur Corona-Lage – ob Lockerungen oder evtl. weitere Einschränkungen – muss das Kindeswohl und das Familienwohl ausdrücklich berücksichtigt werden.
  2. Eltern, Alleinerziehende, Kinder und Familien brauchen eine Perspektive, wie trotz Corona der Kontakt zu gleichaltrigen Kindern und eine Entlastung im Alltag möglich ist.
  3. Wenn Kita- bzw. Schul-Öffnungen weiterhin nicht möglich sein werden, müssen Alternativen entwickelt werden und Bewegungsräume für Kinder geschaffen werden.
  4. Es sind Regeln zu erarbeiten, wie Homeoffice und die Betreuung von Kindern einschließlich der Begleitung von Homeschooling miteinander vereinbart werden können.
  5. Für Homeschooling sind sachsenweite Leitlinien festzulegen. Die Verantwortung und die Auslegung dürfen nicht einzelnen Lehrkräften oder Schulen überlassen bleiben.
  6. Einkommenseinbußen, die aus der notwendigen Betreuung von Kindern entstehen, müssen erkannt und ausgeglichen werden.
  7. Abo-Verträge des öffentlichen Nahverkehrs für Schüler, Studenten (Semesterticketbeitrag) und Eltern im Homeoffice sind rückwirkend auszusetzen, da diese durch Schul- bzw. Universitäts-/ Hochschul-Schließungen nicht genutzt werden. Dies kann analog zu dem Erlassen der Kitagebühren geschehen.
  8. Wenn Mehrwertsteuer-Senkungen für einzelne Gruppen möglich werden, dann auch für Bedarfe von Familien – eine langjährige Forderung mit neuer Aktualität und positiver Direkt-Wirkung!
  9. Wir schlagen ein sächsisches „Corona-Elterngeldes“ vor und bieten Unterstützung bei der kurzfristigen Ausarbeitung von Leitlinien dazu an.
  10. Zur Erhöhung der Akzeptanz von notwendigen Maßnahmen fordern wir mehr Einheitlichkeit mit anderen Bundesländern – oder bei Abweichungen entsprechende Begründungen, die auf die spezifische Situation in Sachsen abzielen.

Corona zeigt: Familienleben braucht freie Zeit miteinander – es geht nicht nebenbei. Daher müssen Familien auch nach Corona mehr und vor allem angemessen entlastet und präventiv unterstützt werden.

Hier auch als Dateidownload

Download
Familienwohl in Corona-Zeiten - 10 Forderungen an die Politik
10PunkteLAGF.pdf
Adobe Acrobat Dokument 66.7 KB

23.03.2020

Hilfe für Eltern in der Corona-Zeit: Ministerin Giffey startet NOTFALL-KIZ

Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt viele Familien vor große organisatorische und finanzielle Probleme: Eltern müssen wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren, können ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind in Kurzarbeit oder haben wegen ausbleibender Aufträge gravierende Einkommenseinbußen.

Um Familien mit kleinen Einkommen zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium deshalb einen Notfall-KiZ gestartet. 

Für den Notfall-KiZ wird der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Familien, die ab dem 1. April einen Antrag auf den KiZ stellen, müssen nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate nachweisen, sondern nur das des letzten Monats vor der Antragstellung. 

Die Regelungen zum Notfall-KiZ sollen als Teil eines Sozialschutz-Paketes bis zum 29. März in Kraft treten. Gelten soll die Regelung befristet bis zum 30. September 2020.


17.03.2020

Informationen zur Corona-Krise

 

Liebe Familienfreunde,

 

die Auswirkungen der Corona-Pandemie erreichen nach und nach jeden von uns, insbesondere mit den kommenden Schul- und Kitaschließungen. Diese sind nötig, aber sie werden einen Einschnitt in den Alltag vieler Familien bedeuten. Ziel muss es aber sein, Sozialkontakte zu minimieren und vor allem die Älteren und mehr gefährdeten in den Familien zu schützen.

 

Alle offiziellen Informationen finden Sie auf den Seiten der zuständigen Ministerien:

 

https://www.sms.sachsen.de/coronavirus.html

https://www.bildung.sachsen.de/

https://www.smwa.sachsen.de/4358.html

 

Hilfsangebote unter unter Team Sachsen - eine Initiative der sächsischen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst in Kooperation mit dem Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

 

Weitere hilfreiche Informationen für Familien finden Sie hier.

 

Die Mitarbeiter sind ab sofort im Homeoffice aber weiterhin für Sie erreichbar unter familie@dfv-sachsen.de.

 

Wir wünschen Ihnen allen, dass Sie und Ihre Lieben gesund bleiben – und vielleicht aus dem unfreiwilligen Mehr an Familienzeit einen Nutzen für die Familie ziehen können.


08.03.2020


FABISAX Die Familiendatenbank Sachsen

Die Familiendatenbank FABISAX wurde am 6.02.2020 der Öffentlichkeit vorgestellt. Unter www.fabisax.sachsen.de sind Angebote der Familienbildung in einer zentralen Internetplattform zu finden.

Sozialministerin Petra Köpping hat das Portal FABISAX, die Datenbank für die Onlinesuche nach Familienbildungs- und Familienberatungsangeboten, im Rahmen eines Pressegesprächs in dem AWO Schwangeren- und Familienzentrum »Neues Leben« in Dresden, vorgestellt und freigeschaltet.

In der Datenbank finden sich Angebote für alle Altersgruppen und Familienkonstellationen ein ganz Sachsen. Über 200 sächsische Anbieter von Familienbildung haben sich schon registriert und tragen laufend ihre Angebote ein.

Die eaf Sachsen hat als zuständiger Projektträger mit einem Redaktionsteam die Kontakte zu den Anbietern hergestellt, unterstützt bei der Einstellung der Angebote und sorgt dafür, dass die Angebote laufend aktualisiert werden.  


24.02.2020

KiZ - Der Zuschlag zum Kindergeld, jetzt auch online

Der Kinderzuschlag ist jetzt auch online zu beantragen. Mit der interaktiven Video-Anwendung KiZ-Lotse können Sie ermitteln, ob Sie Anspruch auf Kinderzuschlag haben.