Aktuelles

Hier finden Sie einerseits Termine, Veranstaltungen, Artikel und Mitteilungen der LAGF sowie ihrer Mitgliedsverbände. Andererseits stellen wir Ihnen ebenfalls Informationen und News von Partnern zur Verfügung und Verlinken deren Artikel und Angebote.


Sonderseite zur Ukraine Hilfe 2022


28.06.2022

Trends und aktuelle Ergebnisse aus der Forschung

Bertelsmannstiftung:

Weitere Studien zum Thema:

 


10.03.2022

…im Gespräch mit dem Sächsischen Staatsminister für Kultus, Christian Piwarz.

 

Am Montag, 14. März 2022, 18:00 bis 20:00 laden die Sächsischen Familienverbände zu einem digitalen Austausch mit dem Sächsischen Staatsminister für Kultus, Christian Piwarz, ein.

 

 

 

Das Gespräch ist ein Ergebnis vom 1. Sächsischen Familiengipfel aus 2021.

 

Link YouTube https://youtu.be/tzIb-Qx6IYQ zur kompletten Veranstaltung.

 

 

 

Der digitale Austausch findet via Zoom statt. Bitte gehen Sie auf diesen Link an:

 

https://eu01web.zoom.us/j/62009869867?pwd=b1RNWjJsUXpLcVVYR0pTQ004UEpHQT09

 

Sie bekommen dann einen Link für Ihre Teilnahme zugeschickt.

 

 

 

Neben den Familien, die bereits am Familiengipfel teilgenommen haben, kommen die Familienverbände der Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände Sachsen (LAGF) zu Wort.

 

Weitere Fragen sollen über den Chat gestellt werden.

 

 

 

Nach einem Input von Staatsminister Christian Piwarz zur Situation im Bildungsbereich in Coronazeiten und was daraus folgt, wird es auch um die Auswirkungen des Angriffskrieges auf die Ukraine und den Umgang mit Geflüchteten nach Sachsen für die Bereiche Kita und Schule gehen.

 

In insgesamt vier thematischen Blöcken (Erkenntnisse für den Bereich Schule, Stand der Digitalisierung, Kita und Stärkung von Kindern und Jugendlichen) aus der Pandemie soll miteinander gesprochen werden.

 

 

 

Wir freuen uns auf den Austausch!

 


22.11.2021

Impfaufruf der sächsischen Familienverbände

Liebe Familien,

 

wir alle haben gehofft, dass die Coronapandemie in unserem Leben mit dem Beginn der Impfungen etwas in den Hintergrund tritt. Aber nun hat Corona mit der vierten Welle Sachsen wieder fest im Griff. Besonders betroffen werden auch jetzt wieder die Familien sein. Erste Kita- und Schulschließungen sind aufgrund der hohen Erkrankungszahlen bereits erfolgt. Es sind gerade hier in Sachsen noch viel zu wenige Menschen geimpft. Es steht uns als Gesellschaft ein weiterer harter Coronawinter bevor. Ein Grund für uns als sächsische Familienverbände an Sie zu appellieren: 

 

Nutzen Sie die Möglichkeit zur Impfung!

 

Zur Vermeidung eines schweren Coronaverlaufs gilt: Eine Impfung ist der beste Schutz! Die Impfung ist unsere Chance, die Krankenhäuser vor Überlastung zu bewahren und Betten für andere Notfälle bereitzuhalten. Viele Pflegende in den Altenheimen, Krankenhäusern und Intensivstationen sind Familienmütter oder Familienväter. Gerade als Familien – egal in welcher Form – sollten wir untereinander solidarisch sein. Auch wenn jede Impfentscheidung eine individuelle ist, brauchen wir die Einsicht aller, dass die persönliche Entscheidung zum Impfen Auswirkungen auf unsere gesamte Gesellschaft hat.

 

Dies gilt vor allem für Familien und ihre Kinder. Kinder sind besonders der Gefahr einer Infektion ausgesetzt durch ihre Vielzahl an Kontakten. Damit verbreiten sie das Virus auch an Familienmitglieder. Zwar sind die Krankheitsverläufe bei Kindern oftmals weniger dramatisch als bei Erwachsenen, allerdings belegen Studien bereits jetzt die ernstzunehmenden gesundheitlichen Schäden von Long Covid bei Kindern. Unsere Kinder sind besonders stark von den Folgen der Pandemiebekämpfung betroffen und benachteiligt - ob in der Kultur, beim Sport oder in der Schule. Nur durch eine deutliche Erhöhung der Impfquote können erneute Kita- und Schulschließungen dauerhaft verhindert werden, die nachweislich der Entwicklung der Kindern schaden und die Familien schwer belasten. Der Schutz unserer Kinder erhöht sich, wenn möglichst viele andere in ihrer Umgebung geimpft sind.

 

Es liegt in unserer aller Verantwortung, allen Menschen wieder ein normales Leben ohne Einschränkungen zu ermöglichen. Helfen Sie mit. Jede Impfung zählt! 

 

Impfmöglichkeiten finden Sie unter: https://drksachsen.de/impfaktionen.html

 

Weitere aktuelle Informationen zur Corona-Situation in Sachsen finden Sie unter:

https://www.coronavirus.sachsen.de/ 

„Sachsen krempelt die Ärmel hoch!“ – Aufklärfilm zur Coronaschutzimpfung


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Impfappell der sächsischen Familienverbände
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06.11.2021

1. Sächsischer Familiengipfel

Was bewegt Familien morgen?


26.10.2021


Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände im Freistaat Sachsen

 

1. Sächsischer Familiengipfel

 

Was bewegt Familien morgen?

 

Familien im Gespräch mit Staatsministerin Petra Köpping

Grußwort: Ministerpräsident Michael Kretschmer

Videostatement: Staatsminister Christian Piwarz und Abteilungsleiter Dr. Jens Albrecht

Moderation: Jan Witza

 

Schirmherrin: Staatsministerin Petra Köpping

 

Samstag, 6. November 2021 von 11.00 bis 13.00 Uhr

 

Die Corona-Pandemie hat sichtbar gemacht, welchen wichtigen Beitrag Familien in Sachsen Leisten. Ohne die Mitwirkung von Großeltern, Eltern und Kindern hätten die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung nicht greifen können. Familien übernehmen täglich Verantwortung - nicht nur in der Pandemie.

Wir wollen:

  • Familien zu Wort kommen lassen
  • Hören, was Familien nach den Erlebnissen in der Corona-Krise (positiv und negativ) beibehalten oder verbessern würden
  • Konkrete, realistische Forderungen an die Landespolitik formulieren

Die Veranstaltung wird als Livestream unter: https://kurzelinks.de/lagf mit Fragemöglichkeit im Chat ausgestrahlt. Die Veranstaltung wird im Nachgang im YouTube Kanal der LAGF eingestellt.

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Was bewegt Familien morgen?
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Aktuelles aus Sachsen


Dresden, 11.06.2021


Diskussionsabend mit den Sächsischen Bundestagskandidaten „Familiengerechtigkeit in der Politik – hehrer Wunsch oder konkretes Ziel?

 

Familien tragen nicht nur in Pandemiezeiten die sozialen Hauptlasten unserer Gesellschaft, deshalb gehören Familien in den Mittelpunkt des politischen Handelns. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Bildung, Gesundheitsschutz und Erholung sowie finanzielle Stabilität müssen für Familien gewährleistet werden.

 

Daher möchten wir am 14. Juli 2021 von 17:00 – 19:00 Uhr die Frage diskutieren:

 

Familiengerechtigkeit in der Politik – hehrer Wunsch oder konkretes Ziel?

 

und dazu mit den sächsischen Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten Yvonne Magwas MdB (CDU), Holger Mann MdL (SPD), Dr. Paula Piechotta (Bündnis 90/ Die Grünen), Katja Kipping MdB (LINKE), Thomas Weidinger (Freie Wähler), Torsten Herbst MdB (FDP) und N.N. (AfD, angefragt) über ihre Positionen im Bundestagswahlkampf ins Gespräch kommen.

 

Das Format ist unter den aktuellen Umständen vollständig online. Die Diskussion wird zentral auf dem YouTube-Kanal der LAGF

 

https://www.youtube.com/channel/UCFnH6QpBz1LPvrb_BpqkELA

 

abrufbar sein und dort auch später noch zur Verfügung stehen.

Zur Einstimmung auf die Thematik des Diskussionsabends werden ab dem 28.06.21 verschiedene Videobeiträge zu den Themen:

 

1.       Steuergerechtigkeit und Rentengerechtigkeit für Familien in Deutschland

2.       Gerechtigkeit in der Sozialversicherung

3.       „Gesundheits-Gerechtigkeit“: Müttergesundheit + Familiengesundheit

4.       „Kindergerechtigkeit – Familienformengerechtigkeit unabdingbar!“

 

auf unserem YouTube-Kanal bereitgestellt.

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Einladung familienpolitischer Diskussionsabend 14. Juli 2021
EinladungDiskussionsabend_14.07.21.pdf
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05.03.2021


Lockdown, Homeschooling – und wie weiter?

Gemeinsames Positionspapier LAGF Sachsen und LER Sachsen

In einer gemeinsamen Arbeitssitzung haben sich Vertreter des Landeselternrates und der Familienverbände über die Auswirkungen der Corona-Pandemie ausgetauscht. Von den Einschränkungen im Schul- und Kitabetrieb sind die Schüler und Schülerinnen nicht nur in Bezug auf ihre schulischen Leistungen und Lernstände betroffen. Die Folgewirkungen sind deutlich umfassender. Sie reichen in den Alltag der Familien hinein, der von Homeschooling, Homeoffice, Schwierigkeiten in der Vereinbarkeit der vielen verschiedenen Rollen, Sorgen, finanziellen Belastungen und ggf. Krankheit und Quarantäne geprägt war und noch ist.

 

Schon jetzt muss auf die entstandene Problemlage eingegangen werden, um für die Zeit nach dem Lockdown vorbereitet zu sein!

Nicht nur die Schulen und Lehrer müssen mitgenommen werden, auch die Familien! Die unterstützende häusliche Umgebung ist unverzichtbar für Bildungserfolge und muss entsprechend Gehör finden.


9.12.2020


Die sächsischen Familienverbände appellieren: Familien im Lockdown in den Mittelpunkt stellen!

Die sächsischen Familienverbände haben in einer gemeinsamen digitalen Sitzung mit Blick auf alle Familien in Sachsen zusammengetragen, was zwingend beachtet werden muss bei den Planungen und Maßnahmen für einen schärferen Lockdown in Sachsen zur Eindämmung der Pandemie.

 

„Weitere Corona-Maßnahmen im Freistaat Sachsen schienen wohl unausweichlich.“, so Eileen Salzmann, Vorsitzende des Deutschen Familienverbandes Sachsen e.V., „Das sächsische Gesundheitssystem darf nicht überlastet werden. Aber diejenigen, die immer mehrfach von einschränkenden Maßnahmen betroffen sind, sind die sächsischen Familien -und gerade auch Mehrkindfamilien dürfen hier nicht benachteiligt werden.“

 

„Neben den anstehenden Maßnahmen, die mutmaßlich auch Familien wieder stark einschränken werden, müssen wir den Blick auch auf die nächsten Jahre im Freistaat Sachsen richten“, bekräftigt Friedhelm Fürst, Vorsitzender der Evangelischen Aktionsgemeinschaft Sachsen e.V., „Perspektivisch darf es zu keinen Kürzungen in den Familienunterstützenden Bereichen kommen. Familien sind auch über 2020/2021 hinaus unsere Zukunft, egal in welcher Konstellation sie leben.“

 

„Gerade mit Blick auf den ländlichen Raum müssen wir die Familien stärken“, betont Michael Hannich, Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken, Landesverband Sachsen, „Dies bedeutet einen raschen und deutlichen Ausbau der digitalen Strukturen, um den Zugang zu Bildung und Unterricht, die Kommunikation untereinander und digitaler Familienbildungsangebote zu ermöglichen.“

 

„Für Alleinerziehende, Einelternfamilien und Soloeltern mit Kind/ern muss insbesondere bezüglich der Kinderbetreuung klar die Einstufung als systemrelevant erfolgen“, betont Jens Müller, Vorsitzender des Landesfamilienverband SHIA e.V., „Eine Kinderbetreuung muss gewährleistet werden und Familien im SGBII-Bezug sollten Waren- oder Geldgutscheine erhalten, um notwendige digitale Endgeräte zur Beschulung nutzen zu können.“


30.10.2020


Landesbeirat für die Belange von Familien

Am 15.10.2020 tagte der Landerbeirat für die Belange von Familien. Es wurden Frau Eileen Salzmann vom Deutschen Familienverband LV Sachsen als Beiratsvorsitzende und Frau Andrea Gaede vom Landesjugendausschuss als stellvertretende Beiratsvorsitzende gewählt.

 

In der Sitzung wurde über die Auswirkungen des ersten Lockdown im Frühjahr 2020 diskutiert und im Ergebnis folgendes Thesen-Papier mehrheitlich verabschiedet (unter Enthaltung des SSG und der IHK). 

Lockdown 2.0. – 4 relevante Aspekte für Familien

Input vom Sächsischen Landesbeirat für die Belange von Familien

 

Im Frühjahr 2020 waren zur Eindämmung der Corona-Pandemie eingreifende Schritte in alle gesellschaftlichen Bereiche nötig. Kurzfristig wurden Unterstützungsmaßnahmen seitens Bund und Land umgesetzt. Das ist zu würdigen. Die Maßnahmen brachten Erfolg, aber sie verlangten besonders den Familien, Kindern und insbesondere Alleinerziehenden enorm viel ab. Bis heute sind die Auswirkungen spürbar, Kinder waren lange Zeit auf sich allein gestellt, der Familienalltag wurde durch Kita- und Schulschließungen auf harte Belastungsproben gestellt, die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes war hoch, bis heute sind Termine in Familienberatungsstellen rar.

Der Landesbeirat setzt sich mittels dieses Impulspapiers dafür ein, dass bei einem weiteren möglichen „Lockdown 2.0.“ bzw. bei regionalen Shutdowns folgende familienrelevante Aspekte besonders betrachtet werden. Denn die Bedürfnisse von Familien, aber auch die Bedürfnisse älterer Menschen und von Menschen mit Behinderungen müssen besondere Berücksichtigung finden. Der Beirat bietet hierfür seine Expertise und seine Netzwerke an.


16.10.2020


Corona-Update: Aktuelle Zahlen für Sachsens Schulen

Ab sofort gibt es einmal wöchentlich eine Übersicht des Kultusministeriums Sachsens zu den aktuellen Corona-Zahlen an Sachsens Schulen. 

 

Zum Wochenstart werden die aktuelle Corona-Zahlen online abrufen sein auf der Corona-Webseite. Sie bilden den Stand an sächsischen Schulen bis einschließlich Freitag der vorangegangenen Woche ab.

 

Aktuelle Informationen zum Thema Schule und Corona sind auf dem Blog des Sächsischen Kultusministeriums zu finden.


Oktober 2020


Jetzt dauerhaft zum Nachschauen online der Themenherbst "Familien in den 2020ern - Krise oder Aufbruch" der LAGF auf dem Youtube Kanal der LAGF


17.09.2020


Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymtomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in den Schulen

Viele Eltern haben sich beklagt bei den Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen über nicht einheitliche Regeln beim Umgang mit Erkältungssymptomen. Ständig kam die Frage auf "Darf mein Kind in die Schule?".

Jetzt haben das Staatsministerium für Kultus und das Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen eine Empfehlung für Eltern zum Umgang mit Krankheitssymptomen raus gegeben.

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Empfehlung für Eltern
20200916-Umgang_mit_Krankheits-_und_Erka
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Berlin, 24.06.20


Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienverbände

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Familien müssen im Fokus stehen

Berlin, 24. Juni 2020 – Zum Start der am 01. Jul i 2020 beginnenden deutschen Ratspräsidentschaft fordern die in der AGF zusammengeschlossenen Familienorganisationen die Bundesregierung auf, die Familie in das Zentrum ihrer Tätigkeiten zustellen und die sogenannte Kindergarantie entscheidende Schritte voran zubringen.


„Die Corona-Krise hat in ganz Europa eindrücklich gezeigt, dass es die Familien sind, auf deren Basis Gesellschaft funktioniert“, so Daniela Jaspers, die Vorsitzende der AGF. „Während die Strukturen um sie herum zerbrachen, rückten die Familien zusammen und haben mit großen Anstrengungen vielfältige gesellschaftliche Grundfunktionen aufrechterhalten. Sie mussten jedoch zusehen, wie Rettungsschirme für Wirtschaftsbereiche aufgespannt wurden, während es für sie selbst auch finanziell immer enger wurde“, betont Frau Jaspers. „Betroffen waren dabei alle Bereiche des Familienlebens, unter anderem die Kinderbetreuung, Schule, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Pflege von Angehörigen.“

 

Die Familienorganisationen betonen, dass ein ganzheitlicher Blick auf die Bedarfe von Familien und auf alle Familienformen geworfen werden müsse. ...

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Pressemitteilung AGF
200624_PM_AGF_Start_EU_Ratspraesidentsch
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09.05.20


Ungerechte Belastung von Familien durch Steuern und Sozialabgaben – Horizontaler Vergleich deckt Schieflage auf

Familien in Deutschland sind von Armut bedroht. Der Deutsche Familienverband (DFV) und der Familienbund der Katholiken (FDK) legen dar, dass das selbst erwirtschaftete Einkommen durch Sozialabgaben bereits beim Durchschnittseinkommen nicht mehr zum Leben reicht.

 

(Berlin/Freiburg). Der Staat muss seinen Bürgern das nötige Mindesteinkommen zur Bestreitung ihrer Existenz belassen. Das wurde 1990 vom Bundesverfassungsgericht festgestellt. Mit dem Existenzminimum wird für jeden Menschen die gesellschaftliche Teilhabe gesichert. Einer Familie mit zwei Kindern und einem Jahreseinkommen von 35.000 Euro fehlen nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben bereits 270 Euro pro Monat am Existenzminimum. Mit jedem zusätzlichen Kind vergrößert sich die finanzielle Lücke. „Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Lage für Familien 2020 erneut verschlechtert“, sagt DFV-Präsident Klaus Zeh. „Durch eine familienblinde Abgabenregelung verschärfen die Sozialabgaben das Armutsrisiko von Eltern und ihren Kindern.“

 

Die seit Jahren enorme finanzielle Belastung von Familien durch Sozialabgaben zeigen der DFV und der FDK im Horizontalen Vergleich. Ihre Berechnungen gehen vom jährlichen Durchschnittsentgelt in Deutschland aus. Zusätzlich untersucht der Horizontale Vergleich Jahreseinkommen von 30.000 und 50.000 Euro sowie die Entwicklung über mehrere Jahre. „Der Horizontale Vergleich deckt die dramatische Ungerechtigkeit bei Sozialabgaben auf, mit der Familien zu kämpfen haben. Die Sozialversicherung muss endlich sozial werden“, so Zeh.


Dresden, 28.04.2020


Familienwohl in Corona-Zeiten - 10 Forderungen an die Politik

Eltern und Familien sind an ihrer Belastungsgrenze angekommen und einige bereits darüber hinaus, mit weitreichenden Folgen für sich und ihre Kinder.

 

Daher fordert die LAGF zur aktuellen Corona-Lage:

 

  1. Bei allen nächsten Entscheidungen im Freistaat Sachsen zur Corona-Lage – ob Lockerungen oder evtl. weitere Einschränkungen – muss das Kindeswohl und das Familienwohl ausdrücklich berücksichtigt werden.
  2. Eltern, Alleinerziehende, Kinder und Familien brauchen eine Perspektive, wie trotz Corona der Kontakt zu gleichaltrigen Kindern und eine Entlastung im Alltag möglich ist.
  3. Wenn Kita- bzw. Schul-Öffnungen weiterhin nicht möglich sein werden, müssen Alternativen entwickelt werden und Bewegungsräume für Kinder geschaffen werden.
  4. Es sind Regeln zu erarbeiten, wie Homeoffice und die Betreuung von Kindern einschließlich der Begleitung von Homeschooling miteinander vereinbart werden können.
  5. Für Homeschooling sind sachsenweite Leitlinien festzulegen. Die Verantwortung und die Auslegung dürfen nicht einzelnen Lehrkräften oder Schulen überlassen bleiben.
  6. Einkommenseinbußen, die aus der notwendigen Betreuung von Kindern entstehen, müssen erkannt und ausgeglichen werden.
  7. Abo-Verträge des öffentlichen Nahverkehrs für Schüler, Studenten (Semesterticketbeitrag) und Eltern im Homeoffice sind rückwirkend auszusetzen, da diese durch Schul- bzw. Universitäts-/ Hochschul-Schließungen nicht genutzt werden. Dies kann analog zu dem Erlassen der Kitagebühren geschehen.
  8. Wenn Mehrwertsteuer-Senkungen für einzelne Gruppen möglich werden, dann auch für Bedarfe von Familien – eine langjährige Forderung mit neuer Aktualität und positiver Direkt-Wirkung!
  9. Wir schlagen ein sächsisches „Corona-Elterngeldes“ vor und bieten Unterstützung bei der kurzfristigen Ausarbeitung von Leitlinien dazu an.
  10. Zur Erhöhung der Akzeptanz von notwendigen Maßnahmen fordern wir mehr Einheitlichkeit mit anderen Bundesländern – oder bei Abweichungen entsprechende Begründungen, die auf die spezifische Situation in Sachsen abzielen.

Corona zeigt: Familienleben braucht freie Zeit miteinander – es geht nicht nebenbei. Daher müssen Familien auch nach Corona mehr und vor allem angemessen entlastet und präventiv unterstützt werden.

Hier auch als Dateidownload

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Familienwohl in Corona-Zeiten - 10 Forderungen an die Politik
10PunkteLAGF.pdf
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